Hoffnungen aus der Gentherapie bei Parkinson

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Tag: #Ausdauerzellen #nervöses System #Parkinson
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Gestern wurde der Welt-Parkinson-Tag gefeiert, eine Konferenz, die von der italienischen Parkinson-Vereinigung (Aip) im Campidoglio organisiert wurde. Die gemeldeten Daten sind sicherlich nicht beruhigend: Allein in Italien leiden vierhunderttausend Menschen an der Parkinson-Krankheit, einer Krankheit, von der drei von tausend Menschen betroffen sind (etwa 1 % der über 65-Jährigen) und die immer häufiger junge Menschen betrifft, und kostet Kosten das nationale Gesundheitssystem über 2 Milliarden Euro pro Jahr. Weltweit nimmt die Krankheit stetig zu: Allein in Europa wird die Zahl der Erkrankten schätzungsweise von 1.255.000 auf 1.482.000 im Jahr 2012 ansteigen. Der Ursprung der Krankheit liegt im Verlust einer Gruppe von Neuronen, die sich im Bereich von ? befinden Das Gehirn nennt sich „Substanz Nigra“, die den Neurotransmitter Dopamin produziert. Gerade der Abbau von Dopamin führt zu den typischen Krankheitssymptomen: Zittern, Verlangsamung der Bewegungen und Steifheit der Gliedmaßen. In den letzten Jahren hat die Forschung zwar Fortschritte gemacht, doch bei der Versorgung der Patienten und insbesondere ihrer Angehörigen bleibt noch viel zu tun. „In San Francisco – erklärt Fabrizio Stocchi (Direktor des Parkinson-Zentrums des IRCCS San Raffaele in Rom) – haben Versuche zur Gentherapie am Menschen begonnen, die sehr vielversprechend zu sein scheinen. Dabei kommt ein Virus aus der HIV-Familie zum Einsatz, der die RNA des Wirtsorganismus verändert, ihn aber „gut“ macht, indem er es schafft, die RNA zum Wachstum dopaminerger Zellen anzuregen. Ende 2008 sollten wir, glaube ich, erste Ergebnisse haben.» „In Italien“, fährt Stocchi fort, „verbietet das Gesetz die Verwendung embryonaler Stammzellen, also genau derjenigen, die wir im Zentralnervensystem verwenden können.“ Erwachsene verursachen große Differenzierungsprobleme. Eine praktikable Option könnte darin bestehen, Stammzellen als Reservoir zu nutzen, um nützliche Elemente wie Wachstumsfaktoren, RNA und Dopamin zu gewinnen. Sicher ist, dass bisher noch keine Stammzelle ins Gehirn implantiert wurde, aber wenn sich die Möglichkeit einer solchen Transplantation ergibt, dann bei Parkinson, denn es handelt sich um eine begrenzte Gruppe von Gehirnzellen, die durch die Krankheit geschädigt werden. » [Illustration von Frank Tong (2005)]

Publicato: 2007-04-12Da: Bio Blog

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